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Unterrichtsmethoden
Hier finden Sie eine Zusammenfassung der an der ETH Zürich gelehrten Unterrichtsmethoden: Mehr...
Diese Schrift befasst sich u.a. mit der Benachteiligung von Mathematik, Naturwissenschaften und vor allem Informatik an den Schweizer Gymnasien. Erstmals wurde eine Untersuchung durchgeführt, die die Verteilung der Unterrichtszeit zum Gegenstand hat und die die Geringschätzung der anspruchsvollen Fächer mit nachvollziehbaren, überprüfbaren Prozentanteilen belegt. Aufgrund des Befundes überrascht der Nachwuchsmangel in technischen Wissenschaften nicht. Neu ist auch die schweizweite Umfrage über die Anzahl der Wochenstunden bei gymnasialen Ergänzungsfächern.
Das
Ausbildungs- und Beratungszentrum für Informatikunterricht (ABZ) der
ETH Zürich bietet eine Fülle von Dienstleistungen an. Die Bandbreite
reicht vom Informatikunterricht an Mittelschulen über die Bereitstellung
von Unterrichtsmaterialien, die Entwicklung von gedruckten und
elektronischen Lehrmitteln sowie die Erstellung von Musterlehrplänen
bis zur fachlichen Betreuung der Schweizer Informatik-Olympiade. Weitere
wichtige Schwerpunkte bilden die Aus- und Weiterbildung von
Informatiklehrkräften für Mittel- und Fachhochschulen, die Durchführung
von öffentlichen Veranstaltungen wie Open Class und Ringvorlesung sowie
die Mitwirkung am Bildungsportal EducETH. Nähere Angaben sind unter www.abz.inf.ethz.ch zu finden.
ETH Zürich fördert den Informatikunterricht (PDF)
Kinderuniversitäten sind im Aufschwung. Sie sollen u.a. Freude an Naturwissenschaften, Technik oder gar Informatik wecken. Solche Lehrveranstaltungen gelten als anspruchsvoll, denn schwierige Sachverhalte müssen stufengerecht erklärt werden. Das gilt besonders für Programmierkurse für Kinder, die nach wie vor Seltenheitswert haben.
Kinder programmieren eine Schildkröte ETH-Programmierkurs für Kinder geht mit Preisverleihung zu Ende (PDF)
Seit dem Schuljahr 2008/2009 dürfen Schweizer Gymnasien das Ergänzungsfach Informatik anbieten. Im August 2008 haben vor allem Schulen aus den Kantonen Bern und Aargau mit dem neuen Fach begonnen, ab August 2009 wird es in 15 von 26 Kantonen bzw. Halbkantonen mindestens an einzelnen Schulen durchgeführt. Es gibt aber immer noch empfindliche Lücken und erhebliche regionale Unterschiede. Rund 50 Gymnasien machten 2009 mit.
Das gymnasiale Ergänzungsfach Informatik setzt sich langsam durch (PDF)
Seit 1989 werden jährlich internationale Informatikolympiaden (IOI) durchgeführt, die Schweiz machte erstmals 1992 mit. Dabei handelt es sich um einen Programmierwettbewerb für Jugendliche unter 20 Jahren. Unsere Schülerinnen und Schüler haben in den letzten vier Jahren insgesamt drei Silber- und drei Bronzemedaillen gewonnen. Doch der gute Eindruck täuscht: Nimmt man nämlich die Ranglisten der IOI seit dem Jahr 2000 näher unter die Lupe, kommt man zu einem etwas ernüchternden Befund: Unser Land hat noch nie eine Goldmedaille erhalten. Die Schweiz ist allerdings nicht allein: Von rund 80 teilnehmenden Staaten hat rund die Hälfte dieses Ziel bisher nicht erreicht. Die Schweizer Erfolge an anderen internationalen Programmierwettbewerben lassen jedoch berechtigte Hoffnung aufkommen. Neben den Wissenschaftsolympiaden gibt es auch Berufsweltmeisterschaften.
Internationale Informatikolympiade: Osteuropa lässt das übrige Europa weiter hinter sich (PDF)
Ein Gymnasium mit geisteswissenschaftlichem Schwerpunkt kann bis zu 60 % der gesamten Unterrichtszeit den geisteswissenschaftlichen Grundlagenfächern widmen. Ein Gymnasium mit mathematisch-naturwissenschaftlicher Ausrichtung darf hingegen höchstens 35 % der Unterrichtszeit den mathematisch-naturwissenschaftlichen Grundlagenfächern zuteilen. Die so genannten MINT-Fächer1 (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) werden also stark benachteiligt, was angesichts des erheblichen Nachwuchsmangels in diesen Bereichen auch volkswirtschaftlich wenig sinnvoll ist.
Mathematisch-naturwissenschaftliche Fächer sind an den Schweizer Gymnasien stark benachteiligt (PDF)
Im Folgenden finden Sie eine Liste von ausgewählten deutschsprachigen Schriften zur Geschichte der Informatik und der Rechentechnik. Es gibt eine Fülle von Werken zur Informatikgeschichte, jedoch nur wenige übersichtliche Gesamtdarstellungen. Manche Schriften beschränken sich aufs Internet.
Hinweise zur Informatikgeschichte (PDF)
Valentina Dagiene von der Universität Wilna in Litauen, wurde am 14. Januar 2011 von der ETH Zürich für ihr Lebenswerk, den weltweit verbreiteten Wettbewerb "Informatikbiber", ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand im Rahmen des 2. Schweizer Tages für den Informatikunterricht unter Leitung von Juraj Hromkovic statt. In einem Gespräch erläuterte die Informatikprofessorin ihre Beweggründe für die Einführung des Bibers.
Informatikkonzepte dank Wettbewerb lernen (PDF)
Die ICT Switzerland hat ein Positionspapier zur Informatik an den Gymnasien verabschiedet. Das Papier formuliert unter anderem das Ziel, Massnahmen für eine rasche Einführung eines Grundlagenfachs Informatik und eines Schwerpunktfachs Informatik an den Schweizer Gymnasien auszulösen.
Positionspapier der ICT Switzerland zur Informatik an Gymnasien (PDF)
Ein Gespräch mit Juraj Hromkovic, Professor für Informationstechnologie und Ausbildung der ETH Zürich
Seit dem Schuljahr 2008/2009 dürfen die Schweizer Gymnasien erstmals das neue Ergänzungsfach Informatik ausschreiben. Weil die Informatik mit der Maturareform von 1995 weitgehend aus unseren Mittelschulen verbannt wurde, mangelt es an gut ausgebildeten Lehrkräften und geeigneten Lehrmitteln. Um die Lage zu verbessern, hat die ETH Zürich ein Ausbildungs- und Beratungszentrum für Informatikunterricht (ABZ) gegründet. Es bietet eine Vielzahl von Weiterbildungsmöglichkeiten für Informatiklehrpersonen an.
ETH Zürich unterrichtet vor Ort an Mittelschulen (PDF)
Das neue Ergänzungsfach Informatik darf seit dem Schuljahr 2008/2009 erstmals an Schweizer Gymnasien angeboten werden. Im Mittelpunkt steht dabei der Programmierunterricht, der die Problemlösungsfähigkeit fördern soll. In welchen Programmiersprachen sollen die Begriffe vermittelt werden? Die Meinungen der Fachleute gehen auseinander. Die folgenden Gedanken sind als Entscheidungshilfe gedacht. Einführungen ins Programmieren bewähren sich übrigens auch in der Volksschule.
Programmierunterricht in welchen Programmiersprachen?
Von Herbert Bruderer
Wer
ein Fahrzeug lenken kann, ist noch längst kein Mechaniker. Wer eine
Waschmaschine zu bedienen vermag, ist alles andere als eine
Maschinenbauerin. Wer hingegen mit einem Rechner umzugehen versteht,
gilt gemeinhin als Informatikerin oder Informatiker. Die Informatik
leider unter einem Zerrbild, das verhängnisvolle Auswirkungen hat. Für
ein grundlegendes Verständnis der Informatik sind vertiefte
Programmierkenntnisse unerlässlich.
Programmieren fördert die Problemlösungsfähigkeit (PDF)
Jürg Gutknecht und Juraj Hromkovic plädieren in ihrem Artikel für einen
Informatikunterricht, der das Programmieren wieder in den Mittelpunkt
stellt.
Plädoyer für den Programmierunterricht (PDF)
Von Herbert Bruderer
Der
Bundesrat und die Erziehungsdirektorenkonferenz haben im Juni 2007 der
Einführung des Ergänzungsfachs Informatik zugestimmt. Damit wird die
Informatik ab dem Schuljahr 2008/2009 zu einem gymnasialen Fach. Da die
Informations- und Kommunikationstechnik fast alle Lebensbereiche
durchdringt und eine Schlüsselrolle in Wirtschaft, Gesellschaft und
Wissenschaft spielt, sollte der Informatik an Mittelschulen jedoch der
Stellenwert eines Schwerpunkt- bzw. Grundlagenfachs zukommen.
Informatik als Grundlagenfach? (PDF)
Von Herbert Bruderer
Die Informatik ist in fast alle Lebensbereiche
eingedrungen. Im Alltag werden Kenntnisse dieser Schlüsseltechnik immer
unentbehrlicher. Trotzdem gibt es an Schweizer Gymnasien kein
Pflichtfach Informatik.
Aus Spargründen wurde der Informatikunterricht
auch an manchen Fach- und Handelsmittelschulen abgebaut. Der tiefe
Stellenwert der Schulinformatik steht im Gegensatz zur Bedeutung der
Informations- und Kommunikationstechnik im Alltag.
Wie viel Informatik brauchen Mittelschulen? (PDF)
Von Juraj Hromkovic
Die
Öffentlichkeit und mit ihr ein Grossteil der Führungskräfte hat ein
ziemlich falsches Bild von der Informatik als wissenschaftliche
Disziplin. Die Konsequenz ist, dass man die Rolle der Informatik in der
allgemeinen Bildung oft unterschätzt und in mehreren Bildungskonzepten
auf oberflächliche Computer-Nutzung reduziert. Zielsetzung dieses
Artikels ist es, mehr Verständnis für die Natur der Informatik zu
vermitteln und auf die möglichen prinzipiellen Beiträge zum
Allgemeinwissen, insbesondere auf revolutionäre Änderungen in der
Denkweise, aufmerksam zu machen. Die in der Informatik erworbene
Kompetenz, mit Maschinen zu kommunizieren, soll auch in den Vordergrund
gehoben werden.
Informatik und allgemeine Bildung (PDF)
Von Juraj Hromkovic
Kann
oder soll sich die Schweiz Grundlagenforschung leisten? Sind
Nobelpreisträger ein überflüssiger Luxus? Genügt die angewandte
Forschung, um Wohlstand und Fortschritt langfristig zu sichern? Was
passiert, wenn wir auf Grundlagenforschung verzichten? Sollte nicht
auch die Industrie versuchen, den Wissenstransfer und die Umsetzung
wissen-schaftlicher Erkenntnisse zu beschleunigen?
Grundlagenforschung - Luxus oder existenzielle Notwendigkeit? (PDF)
Das Buch "Sieben Wunder der Informatik" von ETH Professor Juraj Hromkovic richtet sich an das interessierte Laienpublikum, Oberstufenschüler/innen und Studierende. Es wurde von der Zeitschrift c't rezensiert. Mehr...
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