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Lerntagebücher: Wirksamer als andere Schreibaufgaben?

Redaktion und Review

Themenauswahl und Redaktion
Gaby Schweizer

Fachliches Review:

Dr. Henrik Saalbach

bis August 2011: Prof. Dr. Michael Schneider

Schreiben ist die häufigste Aufgabenstellung in der Schule. Doch entgegen der landläufigen Meinung führt Schreiben nicht automatisch zu einem Lernzuwachs. Welche Form des Schreibens erwiesenermassen den Lernerfolg fördert und wie Schülerinnen und Schüler bei diesem Prozess unterstützt werden können, beschreibt eine neue Studie.

In der Schule sind Aufgabenstellungen fast immer mit Schreiben verbunden - obwohl Schreiben erwiesenermassen keinen automatischen Lernzuwachs mit sich bringt. Laut dem heutigen Stand des Wissens ist Schreiben dann am wirksamsten, wenn so genannte kognitive und metakognitive Strategien in Gang gesetzt werden.

Studien zeigen, dass Schülerinnen und Schüler kaum kognitive und metakognitive Strategien anwenden, wenn sie nicht klar dazu instruiert werden. Lerntagebücher haben sich als wirksames Mittel erwiesen, genau dies zu fördern.

Ein in der Fachzeitschrift "Learning and Instruction" publizierter Artikel untersucht, wie Schülerinnen und Schüler am besten angeleitet werden, das Lernpotential von Lerntagebüchern auszuschöpfen. An der Studie nahmen 70 Jugendliche im Alter von 17 Jahren teil. Zwei zentrale Punkte auf dem Papier sollen hier vorgestellt werden. 

Quelle:
Sandra Hübner, Matthias Nückles, Alexander Renkl: Writing learning journals: Instructional support to overcome learning-strategy deficits
Learning and Instruction 20 (2010), Seiten 18-29





 

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