printlogo
http://www.ethz.ch/
Herzlich Willkommen
 
print
  

Wirksame Gruppendiskussionen

Redaktion und Review

Themenauswahl und Redaktion
Gaby Schweizer

Fachliches Review:

Dr. Henrik Saalbach

bis August 2011: Prof. Dr. Michael Schneider

Gruppendiskussionen sind in der Theorie empfehlenswert, in der Praxis kämpfen Schülerinnen und Schüler oft mit dem Formulieren kohärenter Argumente oder bringen der gestellten Aufgabe wenig Engagement entgegen. In einem Überblicksartikel wurde nun anhand von 94 Studien verschiedener Forschergruppen untersucht, unter welchen Bedingungen Gruppendiskussionen in naturwissenschaftlichen Fächern am besten funktionieren. Nachfolgend die Resultate.

Gruppendiskussionen gehören zur gängigen Unterrichtspraxis, auch im naturwissenschaftlichen Unterricht. Dieser Unterrichtsform werden viele positive Effekte zuschrieben, wie z.B. die Förderung sozialen und selbständigen Lernens. Es wird ausserdem angenommen, dass Gruppendiskussionen Schülerinnen und Schülern helfen, "naive" Vorstellungen zu hinterfragen und das eigene Wissen neu zu strukturieren. Eine englische Forschungsgruppe hat nun anhand von 94 Studien verschiedener Forschergruppen untersucht, unter welchen Bedingungen Gruppendiskussionen in naturwissenschaftlichen Fächern am besten funktionieren – und woran sie kränkeln.
Allen untersuchten Gruppendiskussionen war gemeinsam, dass ihnen ein Stimulus voranging (z.B. Zeitungsartikel oder eine Aufgabe), mindestens 2 Minuten diskutiert wurde und das Resultat der Diskussion präsentiert werden musste.

Laut den Forscherinnen und Forscher leiden Gruppendiskussionen (2-6 Schülerinnen und Schüler) in der Biologie- oder Physikstunde oft daran, dass

Auf der positiven Seite bringen Gruppendiskussionen dann den grössten Lernerfolg, wenn

Gruppen aus gemischten Geschlechtern weisen laut den Ergebnissen denselben Lernerfolg auf wie gleichgeschlechtliche Gruppen.

Quelle:
Judith Bennett et al. (2010): Talking Science: The research evidence on the use of small group discussions in science teaching
International Journal of Science Education, Vol. 32, No. 1, 1 January 2010, pp. 69-95

1. März 2010

 

Wichtiger Hinweis:
Diese Website wird in älteren Versionen von Netscape ohne graphische Elemente dargestellt. Die Funktionalität der Website ist aber trotzdem gewährleistet. Wenn Sie diese Website regelmässig benutzen, empfehlen wir Ihnen, auf Ihrem Computer einen aktuellen Browser zu installieren. Weitere Informationen finden Sie auf
folgender Seite.

Important Note:
The content in this site is accessible to any browser or Internet device, however, some graphics will display correctly only in the newer versions of Netscape. To get the most out of our site we suggest you upgrade to a newer browser.
More information

© 2012 ETH Zürich | Impressum | Disclaimer | 1.3.2010
top